06 Oktober 2017

Marigold og Poppy


eine neue Herstellungsmethode von CP-Seifen geistert in den Seifenforen herum - nicht zuletzt dank des toll bebilderten Crashcurses auf Moja's Blog musste ich die Heat Transfer Cold Process (HTCP) Methode auch einmal ausprobieren - und da es ja schnell gehen soll hab ich entgegen meiner sonstigen Wochende und Feiertags-Seifenzeit knallhart am Freitag Abend damit begonnen :-)

Für den Anfang sollte es eine Seife werden, die man auch zur Not mit unschöner Leimkonsistenz noch anschauen kann - sprich - keine Farbe - kein Geswirle ...
Da ich noch ein Gebinde getrockneter Ringelblumen hatte war die Entscheidung gefallen - optisch angelehnt ist sie an meine Löwenzahnseife. Enthält diesmal aber zusätzlich zu den Mohnsamen noch Olivensteingranulat - wenn ich es mir jetzt so überlege ist es wohl recht kontraproduktiv einer Heilkräuterseife Schrubbelelemente beizufügen - ach was solls.

Es mussten ein paar Öle aufgebraucht werden, daher habe ich diesmal folgendes Rezept in meinen Seifenrechner eingegeben ...
Distelöl HO 22%, Olivenöl nativ 22%, Mandelöl 16%, Babassuöl 15%, Sheabutter 15%, Kakaobutter 6%, Rizinusöl 4%
Für Schrubbel und Optik kamen dazu: Mohnsamen, Olivensteingranulat
Der absolut herrliche Duft kommt von der Kombination aus ÄÖ Fenchel, Sandelholz, Patchouli
Die Methode hat super geklappt - der Leim war bis zur Zugabe des Dufts herrlich fließfähig - das probiere ich definitiv nochmal aus.




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