24 April 2018

Storm

manchmal läuft es einfach nicht so, wie man es geplant hat - ich wollte einen federzarten in the Pot swirl machen - habe aber vermutlich zu viel Tonerde in den Seifenleim gegeben oder was auch immer - der dickte auf jeden Fall viel zu schnell an.

Die erste Ladung des Leims konnte noch in die Form gebracht werden aber dann war mit filigran nichts mehr zu machen.

Ja dachte ich, was solls - geb ich halt einfach nochmal Wasser dazu - aber ich glaube, das sollte man vielleicht nicht machen - zumindest nicht, wenn alles eh schon so ne Konsistenz hat.
Der Leim hatte sich auch nicht erwärmt - die dicke Patsche war daher glaub ich eher nicht auf zu frühe Verseifung zurück zu führen - lange Rede ... das Ergebnis war wirklich sowas von ernüchternd.
Kennt Ihr das, wenn man denkt - ok - ist jetzt nicht so super gelaufen aber wenn man dann den Anschnitt setzt, stellt man fest - ach ja - so schlecht ist es doch garnicht -

hier war das nicht der Fall hihi ... die Seife hatte irgendwie ne komische Konsistenz an einigen Stücken und dazu war da auch noch die Optik unter aller Kanone - ich hätte Bilder machen sollen, stelle ich gerade fest ...

Ein paar Stücke wurden ungefähr wie gewünscht, die habe ich jetzt mal aufbewahrt.
Man sieht ganz gut, dass es einige Glyzerinflüssen drin gibt - ich glaube man kann das auch bewusst herbeiführen - also sag ich jetzt einfach mal - "ja genau so war das geplant"!







Den Rest des sehr feuchten Leims hab ich nochmal geschmolzen und in den Pfundskerl klabustert - hat mir aber auch nicht gefallen - daher hab ich alles nochmal gerieben und in meine neuen Mooncake-Formen gequetscht - jetzt finde ich sie schön.

22 April 2018

Wood - geklaute Streifentechnik

ich war auch so frei und habe mich an Christianes (Fräulein WinterStreifentechnik versucht - ich habe mich immer gewundert, wie man die hinbekommt und da kam mir Ihr Tutorial doch gerade recht - ganz herzlichen Dank an dieser Stelle Deine Seife ist wieder einmal ein absoluter Traum.
Es hat ein paar Wochen gedauert, bis ich mich aufgerafft hatte, diese Methode auch einmal auszuprobieren.
Bei Farbe und Form habe ich mich z.B. auch Tina's (Traumbubbles) Anleitung orientiert, ihre HolzhackaBua finde ich zum niederknien  auch an Dich ein ganz ❤-liches Dankeschön!!!

Gebaut habe ich sie aus einigen Restbeständen wie ...
Ringelblumen und Vanillemazerat aus Olivenöl 37% und Distelöl HO 32% für Schaumi Schaumi noch Babassuöl 27% und Rizinusöl 4% dazu kam etwas Tonerde und 2% Zitronensäure, die ich bereits in der Lauge gelöst habe.

Als Duft habe ich mich für ÄÖ entschieden, da ich kein Risiko eingehen wollte, dass mir der Leim andickt - verwendet wurden ÄÖ Blutorange und Pink Grapefruit - nicht so sehr holz-like ;-)

Und hier kommt sie - bin sehr verliebt ist genauso geworden, wie ich wollte  wann kommt das schonmal vor ...


Konfetti

wer kennt das nicht, neben den Seifenbergen türmen sich gerne auch Seifenschnipselberge.

Was macht man nur damit? Wegwerfen geht natürlich garnicht - aussalzen und Putzseife draus machen - wäre eine Möglichkeit aber wer sich schonmal mit zu kleinem Topf und kiloweise Salz daran gemacht hat kann es mir vielleicht nachfühlen, dass man sich auch nach anderen Alternativen umsieht 😉

Bei mir ist daher eine Konfetti-Seife entstanden - die Seifenreste mit der Küchenreibe in schöne kleine Hobelspäne geschnitten und dann in den zu Pudding emulgierten Seifenleim getan.
Ich hatte ne ordentliche Menge davon - nach der Hälfte habe ich aber aufgehört und die Reste für eine weitere Konfetti-Seife aufgehoben.
Nach meinem Geschmack habe ich zu viel Schnipsel rein getan aber mit den Gummibärchen (aus geselberter Transparentseife und geselberter Gummibärchenform) on Top ist sie doch ganz niedlich geworden.

Die Seife besteht aus Ringelblumen- und Vanillemazerat auf Olivenölbasis 37%, Distelöl HO 32%, Babassuöl 27%, Rizinusöl 4%,  Tonerde Blau, ÜF 8%

Als Duft habe ich das Parfümöl Hidden Scent verwendet, was sich als braver angenehmer Duft herausgestellt hat.




weitere Bilder s. nächste Seite

Löwenzahn trifft Lavendel

Bei dieser Seife habe ich einen Tee aus frisch gepflückte Löwenzahnblüten (nur das gelbe) und Lavendelsamen gekocht - hmmm das riecht soooo gut ...
In diesen Tee habe ich am nächsten Tag die Lauge aufgelöst - wie immer zusätzlich 2% Zitronensäure im Laugenwasser gelöst.
Meine Methode ist dabei, die Zitronensäure im Wasser zu lösen - dann erst einen ganz kleinen Teil der Laugenkörner dazuzurühren (Achtung immer Sicherheitsvorkehrungen beachten wie Brille, Spritzschutz, Handschuhe) und dann, wenn sich Säure und Lauge "neutralisiert" haben den Rest der Lauge zu lösen - klappt bei mir wunderbar.

Das Rezept habe ich wie immer in meinem Seifenrechner zusammengebastelt aber wie auch immer - wohl vergessen zu speichern - ich weiß nur, dass Kakaobutter drin ist und ich wie in letzter Zeit immer eine Überfettung von 8% habe.

 in den fertigen Leim habe ich zudem noch Teile der Löwenzahnblüten und der Lavendelsamen fein püriert in etwas Öl eingerührt.

als Duft habe ich das PÖ Kräuterwiese gewählt, er war nicht so sehr brav oder ich habe noch zu warm gearbeitet - am Topping kann man erkennen, dass der Leim etwas grießbreiig wurde..

01 April 2018

Coffee & Cream

Verseiftes Olivenöl 21%, Palmöl 18%, Kokosöl 18%, Reiskeimöl 16%, Distelöl HO 14%, Erdnußöl 9%, Rizinusöl 4%
UL 8%
Duft: ohne, Kaffee gemahlen


In 2/3 des Leims wurde ein starker Espresso gerührt.

In die untere Schicht habe ich dann noch einen Teil des genutzten Kaffeemehls eingerührt.

Der Resteim wurde mit Tio aufgehellt, damit ein schönes Sahnetopping heraus kommt - zum Finish noch etwas zerstoßene Kaffeebohnen ...

18 März 2018

Pinky Winky - Reste schön verseift

Verseiftes Kokosöl 18%, Olivenöl 18%, Reiskeimöl 18%, Rapsöl 17%, Babassuöl 7%, Kakaobutter 7%, Traubenkernöl 7%, Distelöl HO 6%

Tonerde Blau, Mica in Pink

Duft:
PÖ Erdbeer-Rhabarber (love love love it)

Resteschnipsel und Seifenkügelchen.







Verwirbelter Tee

Verseiftes Kokosöl 18%, Olivenöl 18%, Reiskeimöl 18%, Rapsöl 17%, Babassuöl 7%, Kakaobutter 7%, Traubenkernöl 7%, Distelöl HO 6%,
Tonerde Blau, Seifenpigment Hedgerow WEP von Vita v. Waldehoe
Duft: PÖ Fresh Tee


mit Glitzermica bestäubt (schimmi schimmi)

Super festes Seifchen mit herrlich frischem Duft - ein Hand- und Nasenschmeichler ❤❤❤




und jetzt kommt die Bilderflut ...


Natur!Pur

Rezept: Verseiftes Olivenöl nativ 40%, Avocadoöl nativ 22%, Kokosöl 21%, Sheabutter 13%, Rizinusöl 4%, Zitronensäure 2%

Farbe: Tonerde Blau, Mica Seidenschwarz

Duft: äth. Öle Lavandin, Patchouli

Der Duft geht etwas unter im Geruch des nativen Avocadoöls.

In die Einzelförmchen habe ich ganz wenig scharzes Mica in Öl dispergiert eingeträufelt was diese zarten Streifen macht.


17 März 2018

Deo Nachschub

Deo Nachschub musste her - ohne Alu aber absolut wirksam gegen Achselgeruch.

Sehr beliebt bei Freunden und Familie - hab daher gleich mal mehr gemacht und da schön verpackt immer mehr hermacht wurden auch noch selbst gebastelte Labels auf die Döschen geklebt.

Ich finde sowohl Inhalt als auch Verpackung sehr gelungen.

Das Deo besteht wieder aus Sheabutter, nativem Kokosöl, Traubenkernöl und etwas Olivenöl, Natron und etwas Stärke.
Als Duft: ÄÖ Salbei, Palmarosa und etwas Lavendel



09 März 2018

Clay Blue

Rezept:
Verseiftes Raps/Sonnenblumen/Diestelöl z.T. HO 23%, Kokosöl 18%, Reiskeimöl 18%, Olivenöl 15%, Babassuöl 11%, Kakaobutter 7%, Traubenkernöl 7%
Wie immer mit Zitronensäure im Laugenwasser gelöst (2%)
Farbe: Tonerde Blau und Ultramarin Blau
Duft: Black soap's best Baby

Ich bin sehr glücklich mit diesem Seifchen - die blaue Tonerde habe ich in die flüssigen Öle gerührt was zu einem wirklich nicht schönen grünblauen Ölgemisch geführt hat - aber wie auch schon bei meinem anderen Einsatz ist die Farbe beim Verseifungsprozess völlig verschwunden.

Heraus kam dieses herrlich frisch riechende Seifchen - jedes Stück mit individuellem Swirl.

Für den Swirl habe ich den Basisleim in die Form gegossen - ca. 10% des Leims habe ich mit ultramarinblauer Seifenfarbe eingefärbt und in Streifen in den Basisleim gegossen. Im Anschluss daran dann mit einem Essstäbchen immer den Linien nach in kreisförmigen Bewegungen den Stab durch den Leim gezogen.